Zum Inhalt der Seite

Erneuter Überfall auf Homosexuelle

Berlin. Erneut sind in Berlin Homosexuelle Opfer eines Überfalls geworden. Eine Gruppe Jugendlicher griff drei Männer in der Nacht zu Samstag in Prenzlauer Berg an und schlug auf sie ein. Um ein Zeichen gegen Homosexuellenfeindlichkeit, Diskriminierung und Gewalt zu setzen, soll am Mittwoch auf Initiative des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg (LSVD) ein »Bündnis gegen Homophobie« gegründet werden. Es wird unter anderem vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), von Gewerkschaften, vom Zentralrat der Sinti und Roma und vom Zentralrat der Juden unterstützt. (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2009, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!