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Terrordrohungen: Schäuble bleibt cool

Frankfurt/Main. Die Bundesregierung will auch nach der Veröffentlichung neuer Terrordrohungen gegen Deutschland ihre Afghanistan-Politik nicht ändern. »Was immer ihr tut: Ihr werdet die demokratische Meinungsbildung in Deutschland nicht beeinflussen«, sagte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble am Montag während des EU-Innenministertreffens in Brüssel. Kanzlerin Angela Merkel bekräftigte ihr Vertrauen in die Arbeit der deutschen Sicherheitsbehörden. Schäuble betonte, die Drohungen seien zwar ernstzunehmen, aber man tue »das Mögliche«, um Anschläge zu verhindern.

In den vergangenen Tagen waren zwei an Deutschland gerichtete Videos des Terrornetzes Al-Qaida im Internet aufgetaucht, in denen für den Fall Anschläge angekündigt werden, daß nach die Bundeswehr nicht aus Afghanistan abgezogen werde.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2009, Seite 5, Inland

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