-
21.09.2009
- → Kapital & Arbeit
Evonik dementiert geplanten Umbau
Essen. Eine Zerschlagung des Essener Evonik-Konzerns wird es nach
Angaben des Unternehmens nicht geben. Eine Konzernsprecherin wies
am Samstag auf ddp-Anfrage einen Bericht der Wirtschaftswoche
zurück, wonach seit Januar Gespräche auf höchster
Ebene laufen, die den Umbau von Evonik zu einem Chemiekonzern
vorsehen. So solle die Kraftwerkstochter Steag an den
baden-württembergischen Energiekonzern EnBW verkauft werden.
Zudem sollten die Essener den Chemiekonzern Lanxess
übernehmen. Die Immobiliensparte von Evonik mit 70000
Wohnungen solle an Finanzinvestoren verkauft werden.
Die Evonik-Sprecherin erklärte, der Bericht sei »schlicht falsch«. Laut Wirtschaftswoche soll die endgültige Entscheidung über den Verkauf der Töchter bald nach der Bundestagswahl fallen. Mit dem Konzernumbau sollen dem Bericht zufolge die Folgekosten des hoch subventionierten Steinkohlebergbaus finanziert werden, der 2018 auslaufen soll.(ddp/jW)
Die Evonik-Sprecherin erklärte, der Bericht sei »schlicht falsch«. Laut Wirtschaftswoche soll die endgültige Entscheidung über den Verkauf der Töchter bald nach der Bundestagswahl fallen. Mit dem Konzernumbau sollen dem Bericht zufolge die Folgekosten des hoch subventionierten Steinkohlebergbaus finanziert werden, der 2018 auslaufen soll.(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit