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Evonik dementiert geplanten Umbau

Essen. Eine Zerschlagung des Essener Evonik-Konzerns wird es nach Angaben des Unternehmens nicht geben. Eine Konzernsprecherin wies am Samstag auf ddp-Anfrage einen Bericht der Wirtschaftswoche zurück, wonach seit Januar Gespräche auf höchster Ebene laufen, die den Umbau von Evonik zu einem Chemiekonzern vorsehen. So solle die Kraftwerkstochter Steag an den baden-württembergischen Energiekonzern EnBW verkauft werden. Zudem sollten die Essener den Chemiekonzern Lanxess übernehmen. Die Immobiliensparte von Evonik mit 70000 Wohnungen solle an Finanzinvestoren verkauft werden.

Die Evonik-Sprecherin erklärte, der Bericht sei »schlicht falsch«. Laut Wirtschaftswoche soll die endgültige Entscheidung über den Verkauf der Töchter bald nach der Bundestagswahl fallen. Mit dem Konzernumbau sollen dem Bericht zufolge die Folgekosten des hoch subventionierten Steinkohlebergbaus finanziert werden, der 2018 auslaufen soll.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.09.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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