Zum Inhalt der Seite

Wadan-Werften ­bauen Fähren doch

Hamburg. Die insolventen Wadan-Werften haben den Bauauftrag für zwei stornierte Fähren zurückerhalten. »Am Dienstag gelang der Durchbruch zu der lange erwarteten Einigung zwischen der Reederei Stena Line und dem Insolvenzverwalter Marc Odebrecht«, teilte ein Sprecher der Insolvenzverwaltung am späten Mittwoch abend mit. Unbestätigten Berichten zufolge soll der schwedische Auftraggeber zwölf Millionen Euro weniger von den vormals vereinbarten 200 Millionen Euro pro Fähre zahlen. Für den stornierten Bauauftrag über die beiden Fähren hat die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern den Wadan-Werften Anfang des Monats eine Bürgschaft in Höhe von 120 Millionen zugesichert. Zwei Wochen zuvor hatte der Gläubigerausschuß dem Verkauf der Werften in Wismar und Rostock-Warnemünde an den Investor und früheren russischen Energieminister Igor Jussufow für 40 Millionen Euro zugestimmt. (AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.09.2009, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!