Zum Inhalt der Seite

Siemens einigt sich mit Exmanagern

München. Fast drei Jahre nach Bekanntwerden der Siemens-Schmiergeldaffäre steht der Konzern mit drei ehemaligen Vorständen vor einer Einigung im Streit um Schadenersatzforderungen. Die Exvorstände hätten sich bereiterklärt, jeweils 500000 Euro an das Unternehmen zu zahlen, teilte Siemens am Freitag in München mit. Die Vergleichsvereinbarung solle im November geschlossen werden. Die Zahlungen sollen zusätzlich zu Leistungen einer Managerhaftpflichtversicherung erfolgen, hieß es. Aufsichtsrat und Hauptversammlung müssen der Einigung zustimmen. Die Siemens-Affäre war im November 2006 mit einer Großrazzia ins Rollen gekommen. Staatsanwälte und interne Ermittler deckten daraufhin dubiose Zahlungen in Höhe von 1,4 Milliarden Euro auf.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!