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Auflagen: Lufthansa darf AUA schlucken

Brüssel/Farnkfurt/Main. Die EU-Kommission hat die geplante Übernahme der österreichischen Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) durch die Deutsche Lufthansa unter Auflagen genehmigt. Die Freigabe sei an die Bedingung geknüpft, daß Lufthansa die angebotenen Maßnahmen zur Beseitigung der wettbewerbsrechtlichen Bedenken der Kommission umsetze, teilte die europäische Wettbewerbsbehörde am Freitag in Brüssel mit. Die Luft­hansa hatte zuvor angeboten, auf Start- und Landeberechtigungen (Slots) für mehrere von Wien ausgehende Flugstrecken zu verzichten.

Die AUA soll ab September in den Unternehmensverbund der Lufthansa eingegliedert werden, hieß es am Freitag vom Konzern. Neben dem Zusammenschluß habe die Kommission auch die Restrukturierungsbeihilfe in Höhe von 500 Millionen Euro durch die staatliche Österreichischen Industrieholding AG (ÖIAG) genehmigt. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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