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Städtetag schlägt Alarm wegen Sozialausgaben

Wiesbaden. Der Staat gibt immer mehr Geld für Sozialhilfeleistungen aus. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Ausgaben im vergangenen Jahr erneut, diesmal um 4,9 Prozent auf netto 19,8 Milliarden Euro, wie die Behörde am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Pro Kopf wurden damit 2008 rechnerisch 241 Euro für Sozialhilfe ausgegeben, im Jahr zuvor waren es noch 229 Euro. Der Deutsche Städtetag erklärte, zusammen mit den Folgen der Wirtschaftskrise könnten die Kommunen die Kosten nicht mehr allein bewältigen. Fast ein Viertel ihrer Ausgaben wendeten die Kommunen inzwischen für soziale Leistungen auf. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2009, Seite 2, Inland

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