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Asse: Zweifel an Notfallplänen

Hannover. Die Zweifel an dem Notfallplan des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) für den Fall eines Wassereinbruchs in dem einsturzgefährdeten Atommülllager Asse wachsen. Der Plan schließt zur Gefahrenabwehr die Flutung des Salzstocks bei Wolfenbüttel mit einer salzhaltigen Lösung nicht aus. Dies werde zu einer 2000fachen Überschreitung der Grenzwerte führen, mahnte Linke-Umweltexperte Kurt Herzog am Montag in Hannover. Ihm zufolge könnte die Region um die Asse inklusive des Großraums Braunschweig unbewohnbar werden. BfS-Präsident Wolfram König hatte dem Umweltausschuß des Landtags am Montagvormittag den Notfallplan vorgestellt.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.08.2009, Seite 1, Inland

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