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11.08.2009
- → Inland
Asse: Zweifel an Notfallplänen
Hannover. Die Zweifel an dem Notfallplan des Bundesamts für
Strahlenschutz (BfS) für den Fall eines Wassereinbruchs in dem
einsturzgefährdeten Atommülllager Asse wachsen. Der Plan
schließt zur Gefahrenabwehr die Flutung des Salzstocks bei
Wolfenbüttel mit einer salzhaltigen Lösung nicht aus.
Dies werde zu einer 2000fachen Überschreitung der Grenzwerte
führen, mahnte Linke-Umweltexperte Kurt Herzog am Montag in
Hannover. Ihm zufolge könnte die Region um die Asse inklusive
des Großraums Braunschweig unbewohnbar werden.
BfS-Präsident Wolfram König hatte dem
Umweltausschuß des Landtags am Montagvormittag den
Notfallplan vorgestellt.(ddp/jW)
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