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Milliardenminus bei Hypo Real Estate

München. Die Chaosbank Hypo Real Estate schreibt tiefrote Zahlen und braucht weitere Hilfe vom Bund (Steuerzahler). Hohe Abschreibungen auf faule Immobilienkredite haben der HRE im ersten Halbjahr einen Verlust von 1,13 Milliarden Euro eingebracht, wie die Bank am Freitag in München mitteilte. Vorstandsmitglied Frank Krings bekräftigte, die Bank brauche weitere finanzielle Hilfe. Substanzielle Mengen an Kapital seien nötig. HRE-Chef Axel Wieandt rechnet »weiter mit hohen Ergebnisbelastungen, die zu einer anhaltenden Verlustsituation führen werden. Wir gehen aktuell nicht davon aus, daß wir vor 2012 wieder in die Gewinnzone zurückkehren können.« Die HRE war im vergangenen Jahr im Zuge der Finanzmarktkrise in eine bedrohliche Schieflage geraten. 2008 machte sie 5,46 Milliarden Euro Verlust und bekam staatliche Bürgschaften über insgesamt 102 Milliarden Euro, um nicht geschlossen werden zu müssen. Inzwischen hält der Bund (Steuerzahler) 90 Prozent an dem Geldvernichtungsinstitut. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.08.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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