Zum Inhalt der Seite

ProSiebenSat.1 zum Sparen gezwungen

München.Nach einem deutlichen Umsatzeinbruch will der TV-Anbieter ProSiebenSat.1 mit weiteren Einsparungen dem Einbruch der Werbeeinnahmen entgegensteuern. Für das Gesamtjahr wagte der hochverschuldete Konzern keine Prognose und begründete dies mit dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Der Konzernumsatz fiel im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um neun Prozent auf 694 Millionen Euro, wie die Senderkette am Donnerstag in München mitteilte. (AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 07.08.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!