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Ermittlungen nach Panik im ICE

Berlin. Auf der Fahrt von München nach Nürnberg hat sich ein ICE so stark in die Kurve gelegt, daß Passagiere in Panik gerieten und ein Bahnmitarbeiter im Speisewagen zu Boden stürzte. Der Mann war kurzzeitig bewußtlos und mußte von einem Notarzt behandelt werden, wie der Bayerische Rundfunk (BR) am Donnerstag berichtete. Bei dem Vorfall am 9. Juli habe sich der mit etwa Tempo 100 fahrende Zug bei einem Gleiswechsel so stark geneigt, daß Gegenstände durch den Innenraum geschleudert wurden. Aufgrund der Anzeige eines Fahrgastes ermittele die Polizei nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, berichtete der BR. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.07.2009, Seite 5, Inland

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