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25.07.2009
- → Inland
Vorläufiges Obdach für türkische Familie
Hamburg. Die siebenköpfige türkischstämmige Familie
Aycelebi, die seit einem Monat in einer Gartenlaube am Rande der
Hamburger Hochhausiedlung von Kirchdorf Süd ohne Wasser, Strom
und Sanitäreinrichtung lebte, kann nun zunächst doch in
eine Ersatzwohnung ziehen. Das teilte die Linksfraktion im
Hamburger Rathaus am Freitag mit. Nach einem Brand hatte sich die
städtische Wohnungsbaugesellschaft SAGA zunächst
geweigert, der Familie eine Alternative anzubieten (siehe jW
24.7.). Allerdings soll die derzeitige Wohnung nicht dauerhaft zur
Verfügung stehen. Die SAGA halte weiterhin an ihrer
Kündigung fest und sei zuversichtlich, einen endgültigen
Räumungstitel erwirken zu können, erklärte ein
Unternehmenssprecher auf jW-Nachfrage. Mehmet Yildiz,
Bürgerschaftsabgeordneter der Linkspartei, forderte dagegen
eine dauerhafte Lösung.
(al/jW)
(al/jW)
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