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Vorläufiges Obdach für türkische Familie

Hamburg. Die siebenköpfige türkischstämmige Familie Aycelebi, die seit einem Monat in einer Gartenlaube am Rande der Hamburger Hochhausiedlung von Kirchdorf Süd ohne Wasser, Strom und Sanitäreinrichtung lebte, kann nun zunächst doch in eine Ersatzwohnung ziehen. Das teilte die Linksfraktion im Hamburger Rathaus am Freitag mit. Nach einem Brand hatte sich die städtische Wohnungsbaugesellschaft SAGA zunächst geweigert, der Familie eine Alternative anzubieten (siehe jW 24.7.). Allerdings soll die derzeitige Wohnung nicht dauerhaft zur Verfügung stehen. Die SAGA halte weiterhin an ihrer Kündigung fest und sei zuversichtlich, einen endgültigen Räumungstitel erwirken zu können, erklärte ein Unternehmenssprecher auf jW-Nachfrage. Mehmet Yildiz, Bürgerschaftsabgeordneter der Linkspartei, forderte dagegen eine dauerhafte Lösung.

(al/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.07.2009, Seite 5, Inland

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