-
23.07.2009
- → Kapital & Arbeit
EU plant Verbot für Nährwert-Ampel
Berlin. Verbraucherschützer haben der EU vorgeworfen, ein
Verbot der sogenannten Ampel-Kennzeichnung für Lebensmittel zu
planen. Dies belege ein Rechtsgutachten, erklärte die
Verbraucherorganisation Foodwatch am Mittwoch in Berlin. Deren
stellvertretender Geschäftsführer, Matthias Wolfschmidt,
warf Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) vor, sie spiele
»ein scheinheiliges Doppelspiel mit den Bürgern«:
Während sie sich in Deutschland offen für die
Nährwert-Ampel gebe, nehme sie es in Brüssel
»billigend in Kauf, daß ein Ampelverbot hinter dem
Rücken der deutschen Bevölkerung und des deutschen
Parlamentes beschlossen wird«, erklärte
Wolfschmidt.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
