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Protestaktion von Bagram-Häftlingen

Kabul. Zum Zeichen des Widerstands gegen ihren rechtlichen Status haben Häftlinge im US-Gefangenenlager Bagram in Afghanistan Protestaktionen eingeleitet. Sie verweigern die Teilnahme an Freizeitaktivitäten, Besuchen ihrer Familie oder an vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) vermittelten Video-Telefonkonferenzen. Ein US-Militärsprecher sagte, die meisten der Häftlinge nähmen an der am 1. Juli begonnenen Protestaktion teil. Die US-Streitkräfte halten rund 600 Gefangene in dem Lager auf dem Luftwaffenstützpunkt Bagram bei Kabul als »unrechtmäßige feindliche Kämpfer« fest. Dadurch haben sie nach Lesart der US-Behörden kein Recht auf juristische Vertretung.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.07.2009, Seite 6, Ausland

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