Zum Inhalt der Seite

Merkel weicht Werftarbeitern aus

Schwerin. Eine 60köpfige Abordnung der rund 2400 Beschäftigten der insolventen Wadan-Werften in Wismar und Rostock wollte am Mittwoch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprechen. Die Arbeiter überraschten sie beim Besuch der Bundesgartenschau in Schwerin, um sie zu bitten, sich beim heutigen Deutschlandbesuch des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew für Schiffbauaufträge stark zu machen. Die Regierungschefin zog es allerdings vor, den Wadan-Beschäftigten aus dem Weg zu gehen. Sie nutzte kurzfristig einen anderen Eingang. (AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 16.07.2009, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!