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Mehr Digedags

Der Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, Rainer Eckert, hat die Kritik am Umgang mit dem Lebenswerk des Digedags-Schöpfers Hannes Hegen zurückgewiesen. Er sei von den Vorwürfen einer mangelhaften Erfassung der Sammlung überrascht, sagte Eckert in Leipzig. Es sei Bedingung Hegens gewesen, seine Arbeiten selbst einzupacken und so von seinem Lebenswerk Abschied zu nehmen. Am Dienstag war in Berlin im Privathaus Hegens die Schenkungsurkunde unterzeichnet worden. Die Sammlung umfasse rund 50 Pakete mit »mehreren tausend Zeichnungen und Entwürfen«, sagte Eckert. Das gesamte Archiv habe zuvor in Hegens Privathaus gelagert. Zuvor war in der FAZ kritisiert worden, daß das Zeitgeschichtliche Forum die Originale aus Hegens Archiv in Berlin abgeholt habe, ohne sie vorher mit seiner Hilfe erfaßt und erschlossen zu haben.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.07.2009, Seite 12, Feuilleton

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