-
26.06.2009
- → Feuilleton
Mysteriös, mysteriös!
In dem ostfranzösischen Dorf Xertigny soll es ein Krokodil
geben. Zwei Feuerwehrmännern und ein Polizist behaupteten, es
kürzlich gesehen zu haben. Es sei erst spazierengegangen und
dann in den Tiefen des Dorfteiches verschwunden. Daraufhin stellten
die Beamten metallene Fallen mit blutigen Hacksteaks auf –
das Krokodil ließ sich nicht blicken. Am Donnerstag gab nun
der Bürgermeister bekannt, morgens den Teich abgepumpt zu
haben. Ergebnis: 200 Kilo Fisch und kein Krokodil. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton
