-
25.06.2009
- → Ausland
Dutzende Tote bei US-Drohnenangriffen
Peshawar. Bei US-Drohnenangriffen sind im Nordwesten Pakistans nach
Armeeangaben zwischen 20 und 30 Menschen getötet worden. Wie
ein Armeesprecher am Mittwoch mitteilte, gab es am Dienstag zwei
Attacken. Zunächst bombardierte eine Drohne am Morgen einen
mutmaßlichen Taliban-Stützpunkt in der Provinz
Süd-Wasiristan. Dabei wurden nach Angaben pakistanischer
Sicherheitsdienste sechs Menschen getötet. Als sich zu deren
Beerdigung am Nachmittag Hunderte Menschen versammelten, feuerten
unbemannte US-Flugzeuge erneut Raketen ab, wie Beamte und Anwohner
erklärten. In einigen teils von Sicherheitsleuten, teils von
Taliban stammenden Berichten, war sogar von bis zu 65 Toten durch
den zweiten Angriff die Rede, unter ihnen viele Zivilisten.
(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
