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»Atomsuppe« wird ab Ende Juni verglast

Karlsruhe. Ende Juni beginnt einem Zeitungsbericht zufolge die Verglasung des hoch radioaktiven Flüssigabfalls aus der 1991 stillgelegten Wiederaufarbeitungsanlage (WAK) in Karlsruhe. Wie die Badischen Neuesten Nachrichten am Mittwoch berichteten, gilt das 300-Millionen-Euro-Projekt als wichtigster Abschnitt beim Rückbau der WAK auf dem Gelände des Forschungszentrums, dessen Gesamtkosten mittlerweile auf 2,6 Milliarden Euro beziffert würden. 60000 Liter »Atomsuppe« lagern derzeit in großen Behältern. Sie sollen nun in Glas eingeschmolzen werden, um sie endlagerfähig zu machen. Rund 130 Glaskokillen sollen dann in fünf Castorbehälter verfrachtet, nach Greifswald transportiert und dort zwischengelagert werden.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.06.2009, Seite 4, Inland

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