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Einstieg von Fiat bei Chrysler verzögert

Washington. Der zur Rettung des insolventen US-Autobauers Chrysler vorgesehene Einstieg von Fiat könnte sich weiter verzögern. Mehrere staatliche Fonds aus dem US-Bundesstaat Indiana haben am Sonntag den Obersten Gerichtshof der USA aufgefordert, den Verkauf zunächst zu blockieren. Sie wollen damit Zeit für einen Revisionsantrag gewinnen. Ein Berufungsgericht hatte am Freitag die Klagen der Fonds abgewiesen, ihnen aber eine Frist bis Montag nachmittag eingeräumt, in die nächste Instanz zu gehen.

Chrysler hatte den Verkauf wesentlicher Unternehmensteile an Fiat bereits Ende vergangener Woche abschließen wollen. Sollte das Geschäft bis 15. Juni nicht abgeschlossen sein, hat Fiat die Möglichkeit, von der Übernahme Abstand zu nehmen. Zwei Pensionsfonds sowie ein staatlicher Bauprojektfonds gehen gegen die Vereinbarung mit Fiat vor, weil sie sich schlechter gestellt sehen als andere Gläubiger von Chrysler. Sie zweifelten zudem daran, daß die Staatshilfen für Chrysler verfassungskonform zustande gekommen seien.


(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.06.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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