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Krisengipfel soll Arcandor retten

Essen/Berlin. Der Handels- und Touristikkonzern Arcandor hat bei der Bundesregierung einen Antrag auf eine »Rettungsbeihilfe« in Höhe von 437 Millionen Euro gestellt. Dieser Kredit habe eine Laufzeit über sechs Monate und verschaffe dem Unternehmen für diesen Zeitraum die für den Geschäftsbetrieb erforderliche Liquidität, betonte das Unternehmen am Freitag in Essen. Am Nachmittag trafen sich Arcandor-Vertreter, Gläubiger und die Interessenten an einer Übernahme der Kaufhauskette Karstadt zu einem Krisengipfel mit Spitzenbeamten der Bundesregierung. Das Treffen endete ohne Ergebnis. Nach Arcandor-Angaben droht dem Konzern noch vor dem kommenden Freitag die Insolvenz, falls Staatsbürgschaften abgelehnt würden.

Der Kredit gibt dem Konzern nach eigener Einschätzung auch Zeit, zusammen mit dem Konkurrenten Metro ein sinnvolles Konzept für eine Fusion der Warenhaustöchter Karstadt und Kaufhof auszuhandeln.

(ddp/AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.06.2009, Seite 1, Inland

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