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Südafrika: Ärztestreik für mehr Lohn

Pretoria. Trotz eines Streikverbots sind Hunderte Ärzte in Südafrika auf die Straßen gegangen und haben für 50prozentige Lohnerhöhungen und bessere Arbeitsbedingungen im öffentlichen Gesundheitswesen demonstriert. Sie fühlen sich nach eigenen Angaben deutlich unterbezahlt, permanent überlastet mit Schichten von bis zu 36 Stunden, und leiden zudem unter einem ständigen Mangel an Ausrüstung und Medikamenten. Selbst als Spezialisten kommen sie nach Verbandsangaben auf kaum mehr als 1400 Euro Gehalt im Monat. 43 Prozent der 48 Millionen Einwohner des Landes leben von weniger als zwei Dollar (1,42 Euro) am Tag.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.05.2009, Seite 2, Ausland

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