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28.05.2009
- → Inland
Anhörung zum Bombodrom vertagt
Potsdam/Berlin. Der Petitionsausschuß des Bundestages wird
sich erst am 17. Juni mit dem Streit um das sogenannte Bombodrom
bei Wittstock befassen. Eine für Mittwoch angesetzte
Anhörung über die von der Bundeswehr angestrebte
militärische Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide wurde wegen
einer »überfüllten Tagesordnung« gestrichen,
wie die brandenburgische Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm
(Grüne) als Unterstützerin der Bürgerinitiativen
gegen den Bombenabwurfplatz erklärte.
Die Initiative Freie Heide zeigte sich über die Verschiebung enttäuscht. Behm schätzte dagegen ein, daß auf diese Weise ein besseres Votum zur Problematik »Bombodrom« erreicht werden könne. Über die am 17. Juni zu treffende Empfehlung des Petitionsausschusses stimmt anschließend der Bundestag ab. Die Bundesregierung ist allerdings nicht an den Beschluß des Parlaments gebunden.
(ddp/jW)
Die Initiative Freie Heide zeigte sich über die Verschiebung enttäuscht. Behm schätzte dagegen ein, daß auf diese Weise ein besseres Votum zur Problematik »Bombodrom« erreicht werden könne. Über die am 17. Juni zu treffende Empfehlung des Petitionsausschusses stimmt anschließend der Bundestag ab. Die Bundesregierung ist allerdings nicht an den Beschluß des Parlaments gebunden.
(ddp/jW)
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