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Anhörung zum ­Bombodrom vertagt

Potsdam/Berlin. Der Petitionsausschuß des Bundestages wird sich erst am 17. Juni mit dem Streit um das sogenannte Bombodrom bei Wittstock befassen. Eine für Mittwoch angesetzte Anhörung über die von der Bundeswehr angestrebte militärische Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide wurde wegen einer »überfüllten Tagesordnung« gestrichen, wie die brandenburgische Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm (Grüne) als Unterstützerin der Bürgerinitiativen gegen den Bombenabwurfplatz erklärte.

Die Initiative Freie Heide zeigte sich über die Verschiebung enttäuscht. Behm schätzte dagegen ein, daß auf diese Weise ein besseres Votum zur Problematik »Bombodrom« erreicht werden könne. Über die am 17. Juni zu treffende Empfehlung des Petitionsausschusses stimmt anschließend der Bundestag ab. Die Bundesregierung ist allerdings nicht an den Beschluß des Parlaments gebunden.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.05.2009, Seite 5, Inland

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