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Kulturrat fürchtet um Unterstützung

Berlin. Der Deutsche Kulturrat fürchtet angesichts der geplanten Verankerung einer Schuldenbremse im Grundgesetz einen massiven Einbruch in der Kulturfinanzierung. Wenn die Länder keine Schulden mehr machen dürften, würden die freiwilligen Leistungen für Kultur und kulturelle Bildung zuerst »dem Rotstift zum Opfer fallen«, erklärte der Kulturrat am Mittwoch in Berlin. Am Freitag findet im Deutschen Bundestag die zweite und dritte Lesung der Grundgesetzänderung in der Föderalismusreform II statt. Kulturrat-Geschäftsführer Olaf Zimmermann sagte, Investitionen in die kulturelle Bildung seien gerade im Sinne der Generationengerechtigkeit notwendig, damit künftige Generationen nicht von Kunst und Kultur abgeschnitten würden.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.05.2009, Seite 5, Inland

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