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Köhler darf weiter repräsentieren

Berlin. Mit knapper Mehrheit ist Bundespräsident Horst Köhler am Samstag im ersten Wahlgang als Staatsoberhaupt wiedergewählt worden. Köhler erhielt in der Bundesversammlung in Berlin 613 Stimmen und damit genau die nötige Anzahl für die absolute Mehrheit. Union, FDP und Freie Wähler, die Köhler unterstützten, verfügten über zusammen 614 Stimmen. Auf SPD-Kandidatin Gesine Schwan entfielen 503 der 1223 abgegebenen Stimmen. Für sie hatten SPD und Grüne und der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) geworben, die zusammen 514 Wahlfrauen und Wahlmänner stellten. Linken-Kandidat Peter Sodann kam auf 91 und damit auf zwei Stimmen mehr, als die Linke in der Versammlung hatte.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.05.2009, Seite 4, Inland

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