Zum Inhalt der Seite

Neue Vorwürfe gegen NPD-Chef

Hamburg. NPD-Chef Udo Voigt ist nach einem Spiegel-Bericht in eine dubiose Finanztransaktion verwickelt. Wie das Blatt am Samstag vorab berichtete, geht es um 30000 Schweizer Franken in bar, die Voigt für eine »kurzfristige Zwischenfinanzierung« im Januar 2004 von seiner Partei erhalten habe. Das Geld soll einem Geheimvertrag zufolge als Darlehen deklariert gewesen sein. NPD-Justitiar Frank Schwerdt habe die Transaktion bestätigt, schreibt das Magazin.

(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 25.05.2009, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!