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Arcandor will Staatsbürgschaft

Essen. Der angeschlagene Handels- und Touristikkonzern Arcandor will Staatsbürgschaften in Höhe von 650 Millionen Euro beantragen. Der Antrag werde für Ende kommender Woche angestrebt, teilte das Unternehmen am Freitag in Essen mit. Zudem bewerbe sich Arcandor um einen Kredit der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die Mutter der kriselnden Kaufhauskette Karstadt wolle »weder etwas geschenkt, noch den Einstieg des Staates als Aktionär«, erklärte Konzernchef Karl-Gerhard Eick. Für Arcandor wie für viele andere Unternehmen sei es zur Zeit kaum möglich, neue Kredite zu bekommen oder bestehende zu verlängern.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.05.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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