Arcandor will Staatsbürgschaft
Essen. Der angeschlagene Handels- und Touristikkonzern Arcandor
will Staatsbürgschaften in Höhe von 650 Millionen Euro
beantragen. Der Antrag werde für Ende kommender Woche
angestrebt, teilte das Unternehmen am Freitag in Essen mit. Zudem
bewerbe sich Arcandor um einen Kredit der staatlichen Kreditanstalt
für Wiederaufbau (KfW). Die Mutter der kriselnden
Kaufhauskette Karstadt wolle »weder etwas geschenkt, noch den
Einstieg des Staates als Aktionär«, erklärte
Konzernchef Karl-Gerhard Eick. Für Arcandor wie für viele
andere Unternehmen sei es zur Zeit kaum möglich, neue Kredite
zu bekommen oder bestehende zu verlängern.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
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