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General Motors testet Insolvenz

New York. Der um das wirtschaftliche Überleben kämpfende US-Autohersteller General Motors (GM) bereitet sich auf eine mögliche Insolvenz vor und prüft mehrere Lösungswege. Eine der Optionen ist ein sogenannter Verkauf nach 363, eine juristische Besonderheit im US-Insolvenzrecht. Laut einer Mitteilung der Opel-Konzernmutter an die US-Börsenaufsicht SEC vom Donnerstag geht daraus hervor, daß dieser Weg aktuell als wahrscheinlichster eingestuft wird. Mit dem »Verkauf nach 363« könnte sich GM in zwei Konzerne aufteilen: Ein gutes und ein schlechtes Unternehmen.

Der US-Autobauer steht faktisch unter Aufsicht der US-Regierung, nachdem diese dem Konzern in den vergangenen Monaten milliardenschwere Finanzhilfen gewährt hatte. GM hat bis Ende Mai Zeit, einen neuen Plan vorzulegen. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.05.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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