-
15.05.2009
- → Inland
Milchbäuerinnen sorgen für Aufregung im Agrarausschuß
Foto: AP
Berlin. Der Protest der Milchbäuerinnen in Berlin hat am
Mittwoch zu Aufregung im Agrarausschuß des Bundestages
geführt. Wie aus Parlamentskreisen verlautete, weigerten sich
Unionsparteien, FDP und SPD, die im Regierungsviertel
demonstrierenden Milchbäuerinnen an der Sitzung teilnehmen zu
lassen. Die Linke hatte mit Unterstützung der Grünen
beantragt, die Sitzung öffentlich zu machen. Koalition und FDP
hätten dies jedoch mit der Begründung abgelehnt, man
könne nicht »zu jedem Problem die betroffene
Gruppe« teilnehmen lassen.
Rund 250 Milchbäuerinnen kampieren seit Montag vor dem Bundeskanzleramt, fünf Frauen traten am Dienstag in den Hungerstreik. Die Protestaktion soll andauern, bis die Regierung einen Termin für einen »Milchgipfel« zusage und die Bäuerinnen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angehört werden.
Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter fordert von der Bundeskanzlerin, sich auf EU-Ebene für eine Reduzierung der Milchquote einzusetzen.
(ddp/jW)
Rund 250 Milchbäuerinnen kampieren seit Montag vor dem Bundeskanzleramt, fünf Frauen traten am Dienstag in den Hungerstreik. Die Protestaktion soll andauern, bis die Regierung einen Termin für einen »Milchgipfel« zusage und die Bäuerinnen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angehört werden.
Anzeige
Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter fordert von der Bundeskanzlerin, sich auf EU-Ebene für eine Reduzierung der Milchquote einzusetzen.
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland