-
08.05.2009
- → Ausland
Georgien: Verletzte bei Zusammenstößen
Tbilissi. Bei Zusammenstößen zwischen Anhängern der
Opposition und Polizisten in Georgien sind zahlreiche Menschen
verletzt worden. Laut Innenministerium schlug die Polizei am
Mittwoch abend mit Knüppeln Demonstranten zurück, die
über einen Zaun des Polizeihauptquartiers klettern wollten.
Das Innenministerium erklärte, 22 Demonstranten, sechs
Polizisten und ein Journalist seien bei den
Zusammenstößen verletzt worden. Anhänger der
Opposition sprachen von Dutzenden Verletzten, und nach einem
Bericht der russischen Nachrichtenagentur Interfax wurden
mindestens 32 Menschen ins Krankenhaus gebracht. Mehrere
Oppositionsführer erklärten, die Polizei habe
Gummigeschosse eingesetzt. Ein Sprecher des Innenministeriums wies
dies zurück.
Die Proteste dauerten bis in die Nacht an. Mehrere tausend Demonstranten versammelten sich vor dem Parlamentsgebäude und verlangten den Rücktritt von Präsident Michail Saakaschwili.
(AP/jW)
Die Proteste dauerten bis in die Nacht an. Mehrere tausend Demonstranten versammelten sich vor dem Parlamentsgebäude und verlangten den Rücktritt von Präsident Michail Saakaschwili.
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland