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UN-Mandat für Südsudan verlängert

New York. Der Weltsicherheitsrat hat die UN-Truppenpräsenz im südlichen Sudan verlängert. Laut dem einstimmigen Beschluß vom Donnerstagabend sollen die 13500 Blauhelmsoldaten ein weiteres Jahr in dem afrikanischen Land bleiben. Bei der Debatte vor der Abstimmung beklagten die Ratsmitglieder die anhaltende Gewalt im Süden des Sudans. Dadurch drohe das Friedensabkommen aus dem Jahre 2005 ausgehöhlt zu werden. Mit diesem Abkommen sollte der rund zwei Jahrzehnte anhaltende Bürgerkrieg in dem Gebiet beendet werden. In der Debatte wurde für den Konflikt in der westsudanesischen Krisenregion Darfur die sofortige Umsetzung von bereits getroffenen Friedensvereinbarungen gefordert. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.05.2009, Seite 6, Ausland

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