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Auch Drogeriekette mit Datenaffäre
Frankfurt/Main. Nach Datenaffären bei Mercedes und Lidl steht
nun auch die Drogeriekette Müller wegen des Sammelns von
Krankheitsangaben in der Kritik. Laut der Gewerkschaft ver.di
müssen die Mitarbeiter nach Fehlzeiten zusammen mit dem
Vorgesetzten einen Fragebogen ausfüllen, in dem auch die
Ursache der Krankheit anzugeben ist. »Das geht den
Arbeitgeber nichts an«, sagte Rainer Dacke vom ver.di-Bezirk
Ostwürttemberg-Ulm der Nachrichtenagentur AP. Das Formular
bewegt sich nach Einschätzung des Gewerkschafters »am
Rande der Illegalität«.
(AP/jW)
(AP/jW)
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