Schweden knackt Internet-Freiheit
Stockholm. Stramm dem Eigentum verpflichtet: Ein schwedisches
Gericht hat die Betreiber der Internet-Tauschbörsen-Website
The Pirate Bay wegen Verletzung des Urheberrechts verurteilt. Statt
die Freiheit des Internets zu verteidigen, machte sich ein Gericht
im kleinen Nordland zum Handlanger der Mega-Kulturkonzerne. Die
vier Angeklagten wurden zu einjährigen Haftstrafen verurteilt.
Außerdem müssen sie Schadenersatz in Höhe von 30
Millionen Kronen (2,74 Millionen Euro) u.a. an Warner Bros, Sony
Music Entertainment, EMI und Columbia Pictures zahlen.
Den Betreibern wurde vorgeworfen, Millionen Internetnutzern ein Forum für den kostenlosen Download von Musik, Filmen und Computerspielen geboten und sie damit ermutigt zu haben, Urheberrechte zu verletzen. Die Angeklagten verwiesen darauf, daß die Website selbst kein urheberrechtlich geschütztes Material zum Download bereitgehalten habe. Sie vermittle lediglich Verbindungen.
(AP/jW)
Den Betreibern wurde vorgeworfen, Millionen Internetnutzern ein Forum für den kostenlosen Download von Musik, Filmen und Computerspielen geboten und sie damit ermutigt zu haben, Urheberrechte zu verletzen. Die Angeklagten verwiesen darauf, daß die Website selbst kein urheberrechtlich geschütztes Material zum Download bereitgehalten habe. Sie vermittle lediglich Verbindungen.
(AP/jW)
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