-
15.04.2009
- → Ausland
Gordon Bajnai neuer Premier in Ungarn
Budapest. Der bisherige Wirtschaftsminister Gordon Bajnai ist am
Dienstag vom ungarischen Parlament zum neuen Regierungschef
gewählt worden. Der parteilose Bajnai löst den bisherigen
sozialistischen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsany ab. Bei
dem konstruktiven Mißtrauensvotum stimmten 204 der 386
Abgeordneten dafür, Gyurcsany durch den 41jährigen Bajnai
zu ersetzen. Bajnai erhielt keine Gegenstimme, acht Abgeordnete
enthielten sich.
Mit dem konstruktiven Mißtrauensvotum wollten Gyurcsanys Sozialisten vorgezogene Neuwahlen verhindern, bei denen sie Umfragen zufolge in der Wählergunst abstürzen würden. Gyurcsany hatte Ende März seinen Rücktritt angekündigt.
(AFP/jW)
Mit dem konstruktiven Mißtrauensvotum wollten Gyurcsanys Sozialisten vorgezogene Neuwahlen verhindern, bei denen sie Umfragen zufolge in der Wählergunst abstürzen würden. Gyurcsany hatte Ende März seinen Rücktritt angekündigt.
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland