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Obama erlaubt Reisen für Exil-Kubaner

Washington. Nach 50 Jahren Eiszeit in den Beziehungen zu Kuba modifizieren die USA einige ihrer Regeln. US-Präsident Barack Obama ordnete am Montag an, daß Exil-Kubaner ohne Einschränkungen in ihre alte Heimat reisen und ungehindert Geld dorthin überweisen können. Die Telekommunikationsbranche der USA darf künftig in Kuba investieren. Darüber hinaus bleibt die Handelsblockade unverändert bestehen.

»US-Präsident Barack Obama wünscht sich mehr Freiheiten für das kubanische Volk«, sagte Präsidentensprecher Robert Gibbs. Um »wirkliche Freiheit für alle Kubaner« zu erreichen, müsse allerdings die Regierung des Inselstaats noch »einige Veränderungen« einleiten, erklärte er. US-Bürgern nicht-kubanischer Abstammung bleiben Reisen auf die Insel weiterhin verwehrt. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.04.2009, Seite 1, Ausland

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