-
15.04.2009
- → Ausland
Afghanistan: Bundeswehrsoldaten verletzen Zivilisten
Kundus. In der Nähe der nordafghanischen Stadt Kundus haben
Bundeswehrsoldaten am Dienstag einen zivilen Motorradfahrer mit
Schüssen an Hand und Beinen verletzt, als dieser
Anhaltesignale ignorierte. Wie das Einsatzführungskommando in
Potsdam mitteilte, wurde der Verletzte ins Rettungszentrum des
Regionalen Wiederaufbauteams (PRT) der Bundeswehr in Kundus
gebracht. Die afghanische Polizei nahm Ermittlungen zu dem Vorfall
auf. Eine Bundeswehrpatrouille habe mehrere Schüsse abgegeben,
der Fahrer habe trotz Warnungen mit Handzeichen, Zurufen und
Warnschüssen nicht angehalten, teilte das
Einsatzführungskommando mit.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland