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14.04.2009
- → Kapital & Arbeit
Huber besteht auf Einzelfallprüfung
Berlin. IG-Metall-Chef Berthold Huber hat die Forderung des
Arbeitsgeberverbandes Gesamtmetall nach einer generellen
Verschiebung der für Mai vereinbarten Lohnerhöhung um 2,1
Prozent kategorisch abgelehnt. »Einen pauschalen Aufschub
wird es nicht geben«, sagte er der Bild am Sonntag. Nur wenn
Unternehmer und Betriebsrat im Einzelfall gemeinsam der Auffassung
seien, daß eine Verschiebung »aufgrund der
wirtschaftlichen Lage geboten ist und Arbeitsplätze gesichert
werden, kann eine Verschiebung freiwillig vereinbart werden«
Den Unternehmern warf Huber vor, Profit aus der Krise schlagen zu
wollen. Der im November vereinbarte Tarifvertrag enthält eine
Klausel, laut der Unternehmer und Betriebsräte einvernehmlich
eine Verschiebung der geplanten Anhebung um bis zu sieben Monate
verabreden können.(AP/jW)
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