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Huber besteht auf Einzelfallprüfung

Berlin. IG-Metall-Chef Berthold Huber hat die Forderung des Arbeitsgeberverbandes Gesamtmetall nach einer generellen Verschiebung der für Mai vereinbarten Lohnerhöhung um 2,1 Prozent kategorisch abgelehnt. »Einen pauschalen Aufschub wird es nicht geben«, sagte er der Bild am Sonntag. Nur wenn Unternehmer und Betriebsrat im Einzelfall gemeinsam der Auffassung seien, daß eine Verschiebung »aufgrund der wirtschaftlichen Lage geboten ist und Arbeitsplätze gesichert werden, kann eine Verschiebung freiwillig vereinbart werden« Den Unternehmern warf Huber vor, Profit aus der Krise schlagen zu wollen. Der im November vereinbarte Tarifvertrag enthält eine Klausel, laut der Unternehmer und Betriebsräte einvernehmlich eine Verschiebung der geplanten Anhebung um bis zu sieben Monate verabreden können.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.04.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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