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DGB fordert Gesetz gegen Bespitzelung

Berlin. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert angesichts der Affären bei Lidl, Telekom und Deutscher Bahn einen besseren gesetzlichen Schutz der Beschäftigten vor Bespitzelungen seitens der Unternehmen. »Wir brauchen endlich ein Arbeitnehmerdatenschutzgesetz«, sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock der Zeitschrift Super Illu. Das müsse noch vor der Bundestagswahl auf den Weg gebracht und danach umgesetzt werden. Bislang sei die Rechtslage noch unübersichtlich und unklar. In dem Gesetz müsse »die gezielte Beobachtung und Überwachung von Beschäftigten am Arbeitsplatz, aber auch im privaten Umfeld ausdrücklich verboten werden«, erklärte die stellvertretende DGB-Chefin. Außerdem müßten die Strafen für Unternehmen verschärft werden, inklusive Schmerzensgeld für bespitzelte Beschäftigte. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.04.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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