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Moldawien: Mehrheit knapp verpaßt
Chisinau. Der moldawische Staatspräsident Wladimir Woronin hat
eine Neuauszählung der Stimmen der Parlamentswahl vom
vergangenen Wochenende gefordert. Damit wolle er die politische
Stabilität und das Vertrauen in die Institutionen des Landes
wiederherstellen, erklärte er am Freitag. Die regierenden
Kommunisten in Moldawien haben bei der Parlamentswahl die
erforderliche Mehrheit für die Neuwahl des Präsidenten
eingebüßt. Laut dem Wahlergebnis vom Sonntag erhalten
sie nur 60 statt der notwendigen 61 Mandate. Die Partei erreichte
49,9 Prozent der Stimmen. (AP/AFP/jW)
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