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Kohl gesteht
Wien. Der österreichische Radprofi Bernhard Kohl hat auf einer
Pressekonferenz am Dienstag abend ein umfassendes
Dopinggeständnis abgelegt und seinen Exmanager Stefan
Matschiner schwer belastet. »Ich habe von ihm Epo,
Wachstumshormone, Insulin und Testosteron bekommen. Außerdem
hat er mir bei Blut-Transfusionen geholfen«, sagte der
ehemalige Gerolsteiner-Profi, der bei der Tour de France 2008 Platz
drei belegt hatte. Im übrigen sei er Kunde der Wiener Blutbank
Humanplasma gewesen. Er sei mit Matschiner dreimal zum Blutdopen
dort gewesen. Insgesamt habe er dem Manager etwa 50000 Euro
bezahlt. Matschiner war am Montag abend von einer
Polizei-Sonderkommission wegen Verdachts auf Handel mit
Dopingsubstanzen vorläufig festgenommen worden.
(sid/jW)
(sid/jW)
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