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AIG-Manager zahlen Millionenboni zurück

Washington. Nach heftiger öffentlicher Empörung wollen führende Manager des angeschlagenen US-Versicherungsriesen AIG ihre Bonuszahlungen zurückerstatten. Neun der zehn Manager mit den höchsten Zulagen hätten eingelenkt, teilte der New Yorker Staatsanwalt Andrew Cuomo mit. US-Finanzminister Timothy Geithner, der wegen der Affäre massiv in der Kritik steht, sollte am Dienstag im Repräsentantenhaus Rede und Antwort stehen.

Von 20 führenden AIG-Managern wollten 15 ihre umstrittenen Millionenprämien nicht behalten, sagte Cuomo am Montag abend. Nach seinen Schätzungen entspricht dies einem Betrag von 50 Millionen Dollar (37 Millionen Euro). Insgesamt hofft der Staatsanwalt, 80 Millionen Dollar und damit knapp die Hälfte der Mitte März ausgezahlten Boni zurückzubekommen.
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Daß von den Staatsgeldern mindestens 165 Millionen Dollar an Manager-Boni ausgezahlt wurden, hatte in den USA einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Das Repräsentantenhaus erließ in der vergangenen Woche eine 90prozentige Strafsteuer für Bonuszahlungen an Top-Manager von Unternehmen, die Staatshilfe erhalten. Die Zustimmung des US-Senats zu der Gesetzesvorlage gilt allerdings als fraglich. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.03.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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