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CDU/CSU stoppt ­Jobcenter-Reform

Berlin. Die Spitze der CDU/CSU-Fraktion bleibt bei ihrem Nein zur Reform der Jobcenter. Damit scheint eine Neuregelung in dieser Legislatur nicht mehr möglich. Der Kompromiß sei »grober Unfug« und nicht vertretbar, sagte Fraktionsgeschäftsführer Norbert Röttgen (CDU) am Dienstag in Berlin. Bereits am Montag nachmittag hatte sich der Fraktionsvorstand gegen den Vorschlag von Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) und den Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (CDU) und Kurt Beck (SPD) ausgesprochen.

Der Kompromiß sah vor, die Jobcenter in Anstalten öffentlichen Rechts umzuwandeln, um Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes zu erfüllen. Röttgen sagte weiter, es sei nicht zu verantworten, die Arbeitsvermittlung kurzfristig neu regeln zu wollen. Darüber solle nach der Bundestagswahl »in Ruhe« entschieden werden.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2009, Seite 5, Inland

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