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Archiv-Einsturz: ­Baufirmen schlampten

Köln. Beim Bau der U-Bahn in der Nähe des eingestürzten Kölner Stadtarchivs hat es Verstöße gegen Auflagen der Stadt gegeben. Umweltdezernentin Marlies Bredehorst sagte am Sonntag, die beauftragten Firmen hätten an der Baustelle Waidmarkt seit September 15 statt der genehmigten vier Brunnen gebaut. Zudem sei die pro Stunde genehmigte Wasserumschlagsmenge überschritten worden. Medienberichten zufolge wußten die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) und die Baufirmen seit längerem von ernsten Problemen bei der Grundwasser-Ableitung an der Baustelle. Unmittelbar vor dem Einsturz des Stadtarchivs soll es an der U-Bahn-Baustelle dann einen massiven Wassereinbruch gegeben haben.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.03.2009, Seite 2, Inland

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