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CDU/CSU streitet um richtige Linie

Berlin/München. Der Richtungsstreit in der CDU/CSU reißt nicht ab. Fraktionschef Volker Kauder stellte sich am Dienstag hinter Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide (CDU). Sie mache »eine gute Arbeit als Bundeskanzlerin und sie wird nach dem September in einer neuen Regierungskoalition ihre zweite Regierung bilden können«, sagte er im Deutschlandfunk. Sein Stellvertreter Hans-Peter Friedrich (CSU) forderte im Deutschlandradio Kultur »klare Signale« an »das Stammklientel in der Union«. Ein weiterer Fraktionsvize, Wolfgang Bosbach (CDU), warnte davor, die Stimmen der bürgerlichen Wähler für selbstverständlich zu halten. Bosbach sagte in der ARD, die Rechnung, »die konservative Klientel müßte man nicht besonders ansprechen«, weil »ein anständiger Konservativer nicht zu einer rechtsradikalen Partei« überlaufe, könne auch daneben gehen. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.03.2009, Seite 5, Inland

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