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11.03.2009
- → Inland
CDU/CSU streitet um richtige Linie
Berlin/München. Der Richtungsstreit in der CDU/CSU reißt
nicht ab. Fraktionschef Volker Kauder stellte sich am Dienstag
hinter Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide (CDU). Sie mache
»eine gute Arbeit als Bundeskanzlerin und sie wird nach dem
September in einer neuen Regierungskoalition ihre zweite Regierung
bilden können«, sagte er im Deutschlandfunk. Sein
Stellvertreter Hans-Peter Friedrich (CSU) forderte im
Deutschlandradio Kultur »klare Signale« an »das
Stammklientel in der Union«. Ein weiterer Fraktionsvize,
Wolfgang Bosbach (CDU), warnte davor, die Stimmen der
bürgerlichen Wähler für selbstverständlich zu
halten. Bosbach sagte in der ARD, die Rechnung, »die
konservative Klientel müßte man nicht besonders
ansprechen«, weil »ein anständiger Konservativer
nicht zu einer rechtsradikalen Partei« überlaufe,
könne auch daneben gehen. (ddp/jW)
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