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24.02.2009
- → Kapital & Arbeit
Reiche flüchten aus Schweizer Banken
Zürich. Die Vermögen ausländischer Privatkunden bei
Banken in der Schweiz sind 2008 um über ein Drittel auf den
Tiefststand von 671 Milliarden Franken (450 Milliarden Euro)
gesunken. Die Wertschriftenbestände der Privatkundschaft aus
dem Ausland schrumpften damit überproportional, wie der
jüngsten Statistik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zu
entnehmen ist.
Das statistische SNB-Monatsheft Februar, das am Montag im Internet veröffentlicht wurde, bestätigt die tiefen Spuren, die die Finanzkrise in den Kundendepots hinterlassen hat. Ende 2008 lagen in den Depots noch Wertschriften für 3,822 Billionen Franken. Das sind 1,413 Billionen Franken oder 27 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Es handelt sich um den tiefsten Stand seit dem Mai 2005. Die Vermögen der ausländischen Bankkunden insgesamt schrumpften dabei stärker als jene der Depotinhaber aus dem Inland. (AP/jW)
Das statistische SNB-Monatsheft Februar, das am Montag im Internet veröffentlicht wurde, bestätigt die tiefen Spuren, die die Finanzkrise in den Kundendepots hinterlassen hat. Ende 2008 lagen in den Depots noch Wertschriften für 3,822 Billionen Franken. Das sind 1,413 Billionen Franken oder 27 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Es handelt sich um den tiefsten Stand seit dem Mai 2005. Die Vermögen der ausländischen Bankkunden insgesamt schrumpften dabei stärker als jene der Depotinhaber aus dem Inland. (AP/jW)
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