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USA: Diskussion um Todesstrafe

Washington. Angesichts der Wirtschaftskrise haben in mehreren US-Bundesstaaten Beratungen über die Abschaffung der Todesstrafe begonnen. Derzeit gibt es unter anderem in Montana, Kansas, New Mexico und Maryland Überlegungen, keine Menschen mehr hinzurichten. Kosten für eine lebenslange Haft können nach Angaben der Gruppe Standdown, die sich gegen die Todesstrafe einsetzt, bis zu zehnmal geringer sein als für eine Todesstrafe, bei der bis zur Vollstreckung aufgrund langer Berufungsverfahren Jahre vergehen können. Zudem würden die Anwälte der Gefangenen oft vom Staat bezahlt. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.02.2009, Seite 6, Ausland

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