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Linke will Krenz nicht aufnehmen

Berlin. Dem früheren DDR-Staats- und SED-Chef Egon Krenz bleibt die Rückkehr in die Linkspartei verwehrt. Der Bundesgeschäftsführer der Partei, Dietmar Bartsch, sagte am Montag Spiegel online, der Ausschluß von Krenz bleibe »uneingeschränkt gültig«. Krenz und andere SED-Politbüromitglieder waren 1990 aus der SED-PDS ausgeschlossen worden, unter anderem wegen »Schönfärberei« und »Egoismus«. Bartsch bestätigte, Mitglieder der Linken hätten bei der Parteiführung für die Wiederaufnahme von Krenz geworben. Bartsch habe sich daraufhin mit Krenz getroffen. Dabei habe Krenz den Wunsch nach einer Mitgliedschaft in der Partei verneint.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.02.2009, Seite 5, Inland

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