-
17.02.2009
- → Inland
Linke will Krenz nicht aufnehmen
Berlin. Dem früheren DDR-Staats- und SED-Chef Egon Krenz
bleibt die Rückkehr in die Linkspartei verwehrt. Der
Bundesgeschäftsführer der Partei, Dietmar Bartsch, sagte
am Montag Spiegel online, der Ausschluß von Krenz bleibe
»uneingeschränkt gültig«. Krenz und andere
SED-Politbüromitglieder waren 1990 aus der SED-PDS
ausgeschlossen worden, unter anderem wegen
»Schönfärberei« und »Egoismus«.
Bartsch bestätigte, Mitglieder der Linken hätten bei der
Parteiführung für die Wiederaufnahme von Krenz geworben.
Bartsch habe sich daraufhin mit Krenz getroffen. Dabei habe Krenz
den Wunsch nach einer Mitgliedschaft in der Partei
verneint.(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland